Noch 193 Tage bis zum Schützenfest!

Presse

Ein Kompaniefest wie aus dem Märchenbuch

Es war ein Kompaniefest, wie Bernd Vogel es sich gewünscht hat: „Nur nette Leute, super Stimmung und eine tolle Band!“ freute sich der Kompanieführer am Samstag im Thomas Morus-Haus. 300 Gäste, die Mehrzahl bildeten die Kränzebinder - freuten sich über einen schönen Abend mit der Band „Partyinferno“.

In der Geschichte der Friedrich-Wilhelms-Gesellschaft war es eine Premiere: „Wir haben noch nie ein Kompaniefest im Mühlendorf selbst feiern können. Das gab es immer nur im Haus Lennestein oder am Pragpaul“, blickte Vogel in die Geschichte zurück.

Jetzt, wo das Thomas Morus-Haus zur Verfügung steht, legt die Kompanie richtig los: In den geschmückten Saal brachten sie jede Menge Bier, Sekt, Cocktailzutaten und feine Weine, bereiteten frische Grillschinkenbrötchen und Pulled Pork zu. Dazu spielte die Band „Partyinferno“ die beliebtesten Hits rauf und runter. „Die hatten uns beim Christmasrock 2016 schon so gut gefallen, dass wir sie für heute Abend noch mal gebucht haben.“ 2018 wird es ein Wiedersehen mit den Mühlendorfer Schützen an gleicher Stelle geben: Die Kränzebindertermine stehen bereits fest. Das „Opening“ am 10. März findet mit Marty Kessler statt. Alle Züge werden gemeinsam an der Festdekoration arbeiten.

 

Bernd Vogel und das amtierende Königspaar Martin und Katja nutzten den Empfang vor Beginn der Fete zur Ehrung der Kompanie-Jubilare: 60 Jahre dabei sind Dieter Breite, Dieter Fröhling, Horst Kensmann, Ernst Kinzinger, Günter Sleifir, Günter Suermann und Udo Voß. Rainer Albers, Gerhard Beckmann, Gerhard Brunscheidt, Friedrich-Wilhelm Dicken, Rüdiger Heil, Peter Krey, Hans Georg Schäfer und Heinz Schweizer sind 50 Jahre Mitglied. Auf 40-jährige Mitgliedschaft blicken Michael Arndt, Jürgen Beil, Jürgen Dörner, Ulrich Leggewie, Jörg Luckas, Gerhard Opderbeck, Volker Richter, Udo Schäffler, Werner und Wilfried Schmieja, Gerhard Schneider, Uwe Scholz und Bernd Vogel zurück. Ein Vierteljahrhundert voll machen Marc Beichel, Gerrit Bracht, Wilfried Bracht, August Büttig, Winfried Fell, Uwe Knöfel, Rainer Konitzer, Volker Nöring, Jörg Panne, Axel Rolf, Rainer Rudewig, Uwe Storm, Dirk Zörner, Jens Zörner und Wolfgang Zörner.

Text: Ina Hornemann / AK

Foto: Christian Klimpel / FWG


Sportlich-geselliger Tag am Lohsiepen

Wenn im Schützenfestjahr 2018 die Jagd auf den Adler beginnt, dann ist der Zug 1 der Kompanie Freiheit gut vorbereitet. Am Samstag trafen sich Mitglieder, Partner und Freunde am Schießstand am Lohsiepen in Kesbern um sich einem Kleinkaliberwettbewerb über 50 Meter zu stellen.

Den gewannen in der Damenwertung Heike Rümenapp, Elke Göbel, Sarah Beustermann, Paulina Frebel und Lisa Buschmann. Die Herrenwertung entschieden Reiner Buchen, Hans Werner Theune, Frederik Rentrop, Kevin Schäfer und Martin Pietsch für sich.

 

Gar nicht überraschend fiel die Gästewertung aus: König Martin Schröder lag vor Julia Padberg und Tim Grabowski vorn. Die Majestäten und der Hofstaat hatten die Aktion der Totschlag-Schützen genutzt, um sich ab Thomas Morus zu einer Wanderung Richtung Kesbern aufzumachen.

 

Die Gastgeber des ersten Zuges hatten dort Kaffee, Kuchen, Kaltgetränke, Leckeres vom Grill und Salate vorbereitet. Im Laufe des Tages fanden sich 75 Gäste ein, um schöne Stunden in geselliger Runde miteinander zu verbringen. Den Gewinnern des Schießwettbewerbs winkten darüber hinaus attraktive Sachpreise.

 

Text / Foto: Ina Hornemann / AK 


Bungernfest der etwas anderen Art

650 Jahre Altena / Stadt wird zum Treff für Tausende / Mischung stimmt

Ein bunter Mix - Eine Stadt feiert zünftig

Der Sonntag, 10. September, riss alles raus! Doch auch am Samstag, 9. September, dem ersten Tag des Stadtfestes aus Anlass des runden Stadtgeburtstages 650 Jahre Altena, ließen sich die Bürger vom Regen nicht abhalten zu feiern.

„Das Bungernfest der Friedrich-Wilhelms-Gesellschaft (FWG) am Samstag, 9. September, hatte deutlich mehr Besucher als sonst“, überschlug Bürgermeister Dr. Andreas Hollstein. Er mischte sich das ganze Wochenende unter „seine Bürger“ und feierte kräftig mit. 

Hoffen und Bangen und immer wieder der Blick nach oben: Lag es am Stelzenmann, der auf Wunsch den Himmel von Wolken leer putzte oder an der kraftvollen Musik der Spielleute aus der Rahmede, Dahle und des Blasorchesters?

Musiker dabei

Die Feiermeile entlang der Lenne füllte sich Samstag zusehends, die Burgstädter kamen in Scharen. Ob Zeitstrahl-Führungen der Schützengesellschaft mit Hans-Ludwig Knau, Gerd und Christian Klimpel, ob zahlreiche Spielangebote des Familienzentrums Altena, Kolping und Auftritte zahlreicher Vereine und Verbände: Hier kam jeder auf seine Kosten. 

 

Text / Fotos: Johannes Bonnekoh & Christian Spiess / AK

 

 

 

Höhenfeuerwerk fasziniert

Bungernfest der etwas anderen Art

Mit einem tosenden Ja, beantworteten die Altenaer am Samstag die Frage aller Fragen: „Schützen, wollt ihr 2018 Schützenfest feiern?“

Das Bungernfest, das dieses Mal wohl eher Lenneufer-Fest heißen müsste, brauchte aufgrund des Regens zwar ein wenig, um in Schwung zu kommen, entwickelte sich aber zu einem vollen Erfolg. 

Einzigartige Kombination

So viele Besucher hätten am Bungern definitiv keine Platz gehabt. Und je besser die Stimmung der feiernden Massen, desto mehr verzogen sich auch die Regenwolken. Die einzigartige Kombination aus 650-Jahre-Altena-Feier und Bungernfest wird vielen noch lange in Erinnerung bleiben. 

Text / Fotos: Lydia Machelett / AK

Foto: Vaja Alexandra Efstathiou-Pakos


Altena: Geburtstagsfeier startet im Regen

Hoffen und Bangen und immer wieder der Blick nach oben: So durchwachsen wie das Wetter zum Start des Geburtstagsfestes 650 Jahre Altena auch war, die Feierfreude ließen sich die Burgstädter entlang der Feiermeile an der Lenneuferstraße  am Samstag, 9. September, nicht vermiesen.

Die Besucher kamen in Scharen – allerdings stets den Schirm griffbereit. Petrus zeigte nach 13 Uhr am Samstag, 9. September, hier und da ein Einsehen und stellte den Regen ein. Meist aber nur vorübergehend.

 

Ob Zeitstrahlführungen mit Hans-Ludwig Knau, Gerd und Christian Klimpel, ob kraftvolle Musik von den Spielleuten aus der Rahmede und Dahle sowie vom Blasorchester Altena: Der Auftakt des Festes hatte bis zum frühen Abend alles, was das Herz eines jeden Besuchers höher schlagen ließ. Insbesondere die Kinder kamen an diversen Ständen voll und ganz auf ihre Kosten. Dafür sorgte unter anderem das Familienzentrum Altena mit diversen Spielangeboten, die gut nachgefragt wurden.

 

Ob SGV, ob Rollende Waldschule der Jägerschaft, ob Blaukreuz, Rotary oder Eine-Welt-Laden: Viele, viele Vereine, Verbände und Institutionen brachten sich ein und dokumentieren: Wir sind Altenaer. Sehenswert in diesem Zusammenhang die Sonderausstellung der FWG-Schützen zu ihrer Jahrhunderte alten Geschichte im Haus Köster-Emden.

Das Abendprogramm des ersten Tages im Überblick: 18 Uhr Start des Bungernfestes der Schützen an der Lenneuferstraße. Höhepunkt: Auftritt der Coverband Radspitz und Höhen-Feuerwerk über der Lenne gegen 22 Uhr. Das stiftet der Kulturring „seiner“ Heimatstadt. Übrigens: Hauptmann Klaus Hesse stellt im Laufe des Festes natürlich auch eine wichtige Frage an alle Burgstädter, sie lautet traditionsgemäß: "Wollt ihr 2018 wieder Schützenfest feiern?"

 

Den Artikel und zahlreiche Fotos finden Sie auf der Homepage des Altenaer Kreisblatt

Quelle: AK

 


Sehenswerte Ausstellung im Haus Köster-Emden in Altena

Das Jubiläumsfest am Wochenende (09./10.09.2017) wird ganz wesentlich von der Friedrich Wilhelms-Gesellschaft getragen. Bungernfest, Zeitstrahl, Schützenausstellung im Haus Köster Emden – Altenas Schützen bereiten sich auf gleich drei wesentliche Programmpunkte vor.

Während Bungernfest und Zeitstrahl in den Köpfen angekommen sind, fand die Schützen-Ausstellung bisher nur wenig Erwähnung. Zu Unrecht: Als am Mittwoch im Haus Köster Emden damit begonnen wurde, hunderte von Exponaten in Szene zu setzen, wurde deutlich, dass die Altenaer etwas ganz Besonderes erwartet. 

 

Vorstand hat Profis mit ins Boot geholt 

Was die FWG macht, macht sie ordentlich – deswegen hat der Vorstand Profis mit ins Boot geholt. Dazu zählen beispielsweise die Ex-Stipendiatin Nadine Fiedler und die Grafikerin Tanja Graumann, die wie auch Karsten Wolfewicz wertvolle Hinweise zur optimalen Präsentation der Exponate gaben. 

Dank gebühre aber auch den beiden Ehrenscheffen Klaus Knipping und Peter Wilm Schmidt, sagte Hauptmann Klaus Hesse am Mittwochabend. Knipping und Schmidt ist in der Tat ein ganz besonderes Kunststück gelungen: In der ehemaligen Stadtgalerie sind am Wochenende die Torsen von 14 Schützenadlern aus den vergangenen Jahrzehnten zu sehen. 

Es ist Brauch, dass der König die Überreste seines Vogels behalten darf. Schmidt und Knipping fahndeten danach und wurden vielfach fündig. Natürlich werden in der Ausstellung auch die Fotos der zu den Adlern gehörenden Könisgpaare gezeigt. 

Hinzu kommen Kelche und Schalen aus dem Fundus der Gesellschaft. „Vor allem aber werden wir Bilder zeigen, die lange nicht mehr öffentlich zu sehen waren“, kündigte der Hauptmann an. 

Und das ist nicht Selbstzweck, sondern durchaus auch ein Beitrag zum Stadtjubiläum: Stapel und Westfälischer Hof, der „alte“ Lange Kamp auf der anderen Lenneseite – es wird auf Fotos aus etwa 100 Jahren viele Dinge zu entdecken geben, die es schon lange nicht mehr gibt. 

Bewegte Bilder

Und das sogar in bewegten Bildern: Die FWG hat aus Schützenfestfilmen der vergangenen Jahrzehnte extra für diese Ausstellung einen Zusammenschnitt anfertigen lassen. Kronen, Festabzeichen, Kompanieschilder und „Kimme + Korn immer vorn“ – das Spektrum der Ausstellungsstücke ist groß und macht auch deutlich, dass Altenas Schützenwesen sich nicht auf König und Hofstaat beschränkt, sondern auf breiten Rückhalt in der Bevölkerung vertrauen kann. 

Die Schützen sind sicher, dass das auch am kommenden Wochenende wieder so sein wird. Sie rechnen nicht nur mit regem Interesse an der Ausstellung, sondern hoffen auch auf einen guten Besuch ihres Bungernfestes, das anlässlich des Jubiläums auf der Lennepromenade stattfindet. 

„Außen trocken, innen feucht“ lautet die Parole – Festwirt Otto Kühling wird nicht nur genug Bierstände mitbringen, sondern auch ein halbes Dutzend große Pagodenzelte, die Schutz vor den angekündigten Regenfällen bieten werden. 

Für gute Stimmung sorgt die bei den Schützen alleseits bekannte und beliebte Partyband Radspitz, außerdem gilt es natürlich 264 Tage vor dem geplanten Start des Festes 2018 die Frage zu beantworten, ob das Schützenvolk in Feierlaune ist. 

Auch der durch die Innenstadt führende Zeitstrahl, der wichtige Stationen der 650-jährigen Geschichte der Stadt verdeutlicht, geht auf eine Initiative der Schützen zurück. Hesse nannte in diesem Zusammenhang namentlich Christian Klimpel, der bei der Gestaltung von Plakaten von Tanja Graumann unterstützt wurde. 

 

Es gibt noch freie Plätze

Klimpel berichtete am Mittwoch, dass bei einigen Führungen noch Plätze frei seien. 

Informationen und Anmeldungen über die Homepage der Schützen (www.fwg-altena.info) oder bei Klimpel selbst (Tel.: 01575 - 89 35 206) Die Ausstellung in der Stadtgalerie ist am Samstag von 12 bis 18 Uhr und am Sonntag von 11 bis 17 Uhr geöffnet. Eintritt frei.

 

Text / Foto: Thomas Bender / AK


Großes Fest zur Altenaer 650-Jahr-Feier

Das wird ein Fest, wie es die Burgstadt wohl noch nicht gesehen hat. Am 9. und 10. September findet die größte Veranstaltung zur 650-Jahr-Feier statt.

 

Unglaublich viele Beteiligte sind im Boot, wenn aus Anlass der Verleihung der Freiheitsrechte ein zweitägiges Non-stop-Programm gestartet wird: Vereine, allen voran die Friedrich-Wilhelms-Gesellschaft, der Canu-Verein, Jugendförderung, Kirchengemeinden, Stellwerk und viele andere. Gefeiert wird auf der komplett gesperrten Lennepromenade und in der Innenstadt.

Am Ort des Geschehens werfen Vertreter der Hauptverantwortlichen einen Blick in das Fest-Programm.

Musikalische Einlagen

Los geht es Samstag um 13 Uhr mit einem Sternmarsch und anschließendem Konzert von Altenaer Blasorchester, Spielmannszug Rahmede und Tambourcorps Dahle. Ziel ist die Bühne an der Promenade.

Selbstverständlich wird es noch zahlreiche andere Musikbeiträge für jedes Alter und jeden Geschmack geben. Hier baut Schützenfest-Zeltwirt Kühling auch eine Gastromeile auf, die kulinarisch zu einer kleinen Reise um die Welt einlädt. 

 

Gleich daneben präsentieren Vereine, Kirchengemeinden und andere Gruppierungen an 30 Pavillons die Vielfalt der Stadt. Die Jugendförderung richtet mit allen Kindergärten ein Familienfest aus. 

Großen Kinderspaß verspricht das „Affentheater“, das mit einem Zirkuszelt und einer zwölf Meter langen Rollenrutsche kommt. Ebenso bunt geht es derweil in der Fußgängerzone zu. Der Hegering öffnet hier seine Waldschule, bei gutem Wetter können außerdem am Hillside Tattoostudio Bikes der besonderen Art bestaunt werden. 

Großformatige Karikaturen

Der Zeitstrahl der Friedrich-Wilhelms-Gesellschaft wird zum Wochenende des Stadtjubiläums den geschichtlichen Höhepunkt bilden. An beiden Tagen werden großformatige Karikaturen in der Innenstadt Welt-, Zeit- und Stadtgeschichte thematisieren. 

Der Zeitstrahl beginnt am Ladenlokal Zetzmann & Bröer und endet im Haus Köster-Emden. FWG-Hauptmann Klaus Hesse ist begeistert von den Schätzen, die das Planungskomitee für das Jubiläum zusammengetragen hat. 

Das FWG-Haus am Bungern birgt nur einen Bruchteil der Schätze, die zum Jubiläumsfest ausgestellt werden. Dort trifft sich der Arbeitskreis zur Konzipierung des Zeitstrahls, der Führungen und der musealen Aufbereitung.

„Es werden Bilder gezeigt, die noch nie öffentlich gesehen werden konnten. Wer einmal komprimiert sehen möchte, wie sich die Stadt verändert hat, muss diese Gelegenheit nutzen!“ wirbt Hesse. Bildmaterial von 1367 liegt natürlich nicht vor, weshalb Ereignisse aus diesem Jahr mit spitzer Feder von Tanja Graumann aufbereitet worden sind. 

Führungen entlang des Zeitstrahls

Alle 30 Meter wird eine historisch wichtige Etappe für Altena thematisiert. Ludwig Knau und Gerd Klimpel stehen für Führungen entlang dieses Zeitstrahls bereit. 

Drei davon wird es täglich geben und aufgrund der zu erwartenden hohen Nachfrage wird vorab um Anmeldung (per Telefon, SMS oder whatsapp) gebeten unter der Rufnummer 0157 589 35 206 (Christian Klimpel) oder per E-Mail an christian.klimpel@gmx.de . Samstags gehen die Zeitstrahl-Führer um 13, 15 und 17 Uhr mit jeweils maximal 20 Personen los und am Sonntag um 11, 13 und 15 Uhr. 

Wer dem Zeitstrahl folgt, der feiert im Haus Köster-Emden ein Jahrhundert-Schützenfest. „Wir tauchen dort in das Jahr 1950 ein. Denn der Original-Schießstand aus diesem Jahr, der noch mit Luftgewehren beschossen wurde, wird dort aufgebaut. Den hat uns eine Frau aus Privatbesitz zur Verfügung gestellt“, so Hesse. 

Historische Schützenadler

Darüber hinaus ist es gelungen, sämtliche 16 Schützenadler aus den vergangenen Jahren zusammenzutrommeln. Auch sie werden einen Ehrenplatz in der Ausstellung bekommen. 

Das Fotomaterial in den weiteren Ausstellungsräumen zeigt unter anderem den Bungernplatz im Wandel der Zeit und auch das Schützenzelt. „Das ist natürlich besonders spannend zu sehen, denn auch das Stadtbild hat sich ja ganz enorm mitgewandelt, seitdem die Schützenfeste fotografiert worden sind“, ergänzt Hesse. 

Krönender Abschluss ist ein Zusammenschnitt der Bewegtbilder, die seit 67 Jahren entstanden sind. Zusammengestellt haben das Material Klaus Hesse, Elke Weber, Peter-Wilm Schmidt, Klaus Knipping, Gerd und Christian Klimpel, Ludwig Knau und Jochem Kranz. 

Mit der galeristischen Konzeption wurde Künstlerin Nadine Fiedler beauftragt. Die sorgt dafür, dass sich jeder Altenaer angesprochen fühlen wird. Auch Nachzügler sollen eine Chance bekommen: Am Markttag nach dem Jubiläumsfest wird die Ausstellung noch einmal geöffnet.

Luxuslärm-Sängerin zu Gast

Der Sonntag steht im Zeichen des Pappboot-Rennens aber auch einer weiteren großen Musikeinlage: Zu Gast ist Jini Meyer (Luxuslärm) mit der Band Billyboyz. Für weitere Beiträge und Mitwirkende sind die Organisatoren offen. Kontakt über die Agentur Pfiffikus, Telefon 02352 / 540200.

Text: Ina Hornemann und Thomas Keim / AK 


Der stille Gustav verzieht keine Miene

Für die Schützen der Kompanie Rahmede war es die Erfüllung eines Traums, für die Gäste der Oldie-Nacht am Stillen Gustav ein herrlicher Abend in einer lauen Sommernacht. Ganze Familien fanden ihr Glück am Samstagabend, als die Telstars ihre Instrumente auspackten und gemütliche Klänge zum Mitsingen anstimmten.

 

Schlager haben die Telstars noch einstudiert, bevor unter jeden Titel Discofox-Beats gelegt wurden. Deshalb gab’s am Samstag auch vorwiegend zeitlose Klassiker am Stillen Gustav zu hören, die jeder mitsingen konnte, der mit WDR4 aufgewachsen ist.

Die Combo, die sich bereits in den 1960er Jahren gegründet hatte, kam mit ganz kleiner Bühne aus. Percussion, Gitarre, Akkordeon, Gesang – mehr brauchte es nicht, um am Denkmal eine urgemütliche Stimmung zu verbreiten bei einem Lautstärkeniveau, das Unterhaltungen noch locker zuließ.

Direkt zu den Füßen des Altenaer Industriellen hatten die Mitglieder und Freunde der Kompanie Rahmede eine Gourmetmeile mit Grill, Fritteuse und einer Auswahl hausgemachter Salate aufgebaut und auch Biergarnituren auf das obere Plateau gehievt. Auch der Kies war noch am Samstagmorgen gerichtet worden: „Der liegt auf einer Matte, die verhindern soll, dass Unkraut nach oben dringt. Da ragten ein paar Stücke von heraus, weshalb wir diese Stolperfallen noch rasch beseitigt hatten“, erklärte Sebastian Resch, der mit Marc Bunse am Grill einige Gäste mit Appetit versorgte.

Telstars am Stillen GustavTelstars am Stillen GustavTelstars am Stillen GustavTelstars am Stillen Gustav

Direkt neben dem kulinarischen Angebot tummelten sich kleine Kinder mit größter Begeisterung auf den Steinlöwen, die den Stillen Gustav bewachen. „Das haben wir schon als Kinder gerne gemacht“, kommentierten Besucher im Seniorenalter. Heute ist das Denkmal weitaus weniger frequentiert im Alltag.

„Hier oben was zu machen ist aufgrund der fehlenden öffentlichen Versorgungsinfrakstruktur ja auch nicht so einfach“, weiß Kompaniemitglied und Hauptmann Klaus Hesse. Seit Jahren wollten die Rahmeder Schützen bereits eine Veranstaltung zu Füßen ihres steinernen Hüters machen, jetzt ist es gelungen. Logistisch war das eine absolute Herausforderung, trotzdem standen mit Konzertbeginn Bierpavillons, Zelte, Bänke, DJ-Pult und Band-Equipment parat.

Auch für die bequeme Anreise der Gäste war gesorgt worden: Der Bürgerbus shuttelte sie gratis ab Breitenhagen und Langem Kamp in Richtung Denkmal und nahm sie bis 22 Uhr auch wieder mit zurück ins Tal. Bergab allerdings ist die Strecke weitaus leichter zu laufen, weshalb es viele Besucher auch bis in die viel späteren Abendstunden aushielten. Gustav Selve selbst verzog keine Miene wegen nächtlicher Ruhestörung. Seine direkten Nachbarn übrigens auch nicht.

Text / Foto: Ina Hornemann / AK

 


Maschinenhalle wird zum Partyraum

Im Arbeitsalltag stehen große Maschinen in der Betriebshalle der Firma Moldenhauer an der Bahnhofstraße. Vom emsigen Treiben des Elektrofachbetriebs war Samstag aber nichts zu sehen, als die Kompanie Kelleramt zu ihrem Fest einlud.

"Das war ein Kraftakt, hier einen Partyraum herzurichten. Aber die Idee von Ulrich Moldenhauer war super und auch wenn wir Unmengen von Tischen, Stühlen und allerlei Partyzubehör hier her schleppen mussten, hat es sich gelohnt!" resümierte Kompanieführer Peter Rohe.

Selbst an Birken hatten die Mitglieder gedacht, die das Firmenareal ansprechend schmückten. Die lockten das Publikum schon früh am Samstagabend an - trotz starker Fetenkonkurrenz im Umkreis waren um 20 Uhr schon beinah alle 200 Sitzplätze und Stehtische besetzt. DJ Georg spielte auf, ums Catering kümmerte sich Frank Zaremski mit seinem mobilen Grill.

"Unsere Helfer sollten schließlich auch die Gelegenheit haben, selbst mitzufeiern", erklärte Peter Rohe. Die tun auch außerhalb der Schützenfest- und Kränzebinderzeit immer viel für ihre Kompanie und durften am Samstagabend mal durchatmen.

Das Fest war bewusst leger gestaltet worden. Einzig offizieller Akt war die Ehrung langjähriger Mitglieder. Es gibt einige, die der Kompanie Kelleramt schon mehr als ihr halbes Leben treu sind. 60 Jahre dabei sind Heinz Schütte, Alfred Paul, Horst Nimmermann, Friedrich-Wilhelm Dunker und Helmut Dobrajc. Für 50-jährige Mitgliedschaftausgezeichnet wurden Jürgen Schulte, Hermann Scholz, Wolfgang Schnapka, Horst Lenhoff, Ulrich Kreutz, Horst Günter Hesse, Johannes Eickmann und Dierk Bauer.

Ihr 40-Jähriges feiern Thomas Steinigeweg, Günter Pfaff, Peter Müller, Hans-Dieter Keitsch, Thomas Hübenthal, Gerd Grimm und Dirk Gasch. Ein Vierteljahrhundert im Kelleramt machen außerdem Peter Zöller, Marc Schöllhammer, Hans-Jörg-Richter, Hans Rüdiger Pieper, Walter Mische, Michael Koch, Thorsten Hochrinner, Hans Peter Gosmann, Bernd Fischer, Reinhard Etzel, Markus Dobrajc, Stefan Brockhaus, Achim Bröcker, Marco Bischoff und Klaus-Diedrich Bierwirth voll.

Bildunterschrift: Hauptmann Klaus Hesse und Königin Katja Grabowski unterstützten Kompanieführer Peter Rohe bei den Ehrungen der Jubilare. Leider konnten nicht alle an dem Festakt teilnehmen.

Text / Foto: Ina Hornemann / AK


Oldie-Night: Kompanie Rahmede erfüllt sich einen Traum

Bei den Schützen spielt wahrscheinlich keine Band, die Hauptmann Klaus Hesse nicht vorher schon gehört hat. Das gilt nicht nur für die „großen“ Feste der Friedrich-Wilhelms-Gesellschaft, sondern auch für die der Kompanie Rahmede, der Hesse angehört.

 

Sie hat für den 15. Juli die Telstars verpflichtet – eine Formation aus Iserlohn, die der Bezeichnung „Oldie-Band“ in doppelter Weise gerecht wird. Die Telstars gründeten sich Anfang der 60er Jahre des vorigen Jahrhunderts und spielten damals die aktuellen Hits – ein Repertoire, dem sie sich auch knapp 60 Jahre später noch verpflichtet fühlen. Hesse hat sie also schon gehört. Die Stimmung sei ganz ausgezeichnet gewesen, berichtet er – „der Funke sprang sofort über“. 

Und flexibel sind sie auch noch, die Telstars: Für ihren Auftritt bei den Altenaer Schützen üben sie Lieder, die eher zum Mitsingen als zum Tanzen geeignet sind. Tanzen ist nämlich schlecht am Traumort der Kompanie Rahmede, weil dort auf Kies gefeiert wird. „Seit 20 Jahren denken wir über eine Veranstaltung am Stillen Gustav nach“, berichtete Kompaniechef Michael Hegemann am Wochenende bei einem Ortstermin des Kompanievorstandes, bei dem letzte Einzelheiten besprochen wurden. 

Logistische Herausforderung

Eine Oldie-Night an dem Denkmal am Hang oberhalb des Zusammenflusses von Nette und Rahmede ist nicht zuletzt eine logistische Herausforderung. Sehr dankbar sei man der Familie Eccher, hieß es bei der Besprechung. Ihr gehört das Wohnhaus neben dem Stillen Gustav, sie stellen Strom und Wasser zur Verfügung. 

 

Auch der Bürgerbusverein unterstützt die Veranstaltung, indem er zwischen 16.45 und 22 Uhr einen Bus-Shuttle ab Langer Kamp und Breitenhagen anbietet – die Abfahrtszeiten wird das AK noch veröffentlichen. 

Der Shuttle ist ebenso kostenlos wie der Eintritt. Die Schützen wollen die Kosten aus den Einnahmen des Verkaufs von Speisen und Getränken decken und planen eine regelrechte „Gastrozone“ direkt am Fuß des Denkmals.

Text / Foto: Thomas Bender / AK


Familienfreundlicher Schießvergleich der Freiheit

50 Meter Distanz zur Zielscheibe - da waren ein gutes Auge und eine ruhige Hand gefragt beim Vergleichsschießen der Züge 3 und 4 der Kompanie Freiheit.

 

Die hatten sich am Samstag gemeinsam auf dem Schießstand des Kesberner Schützenvereins am Lohsiepen eingemietet.

Mit Kleinkalibergewehren wurde der beste Hobbyschütze und die beste Hobbyschützin der Züge ermittelt. Die Kesberner Schützen stellten zur Betreuung ihrer Gäste einen Schießmeister. Wer mehr Übung brauchte, konnte so viele Schießkarten erwerben, bis ein zufriedenstellendes Ergebnis für die Endwertung vorlag.

Beide Züge traten bei diesem Wettbewerb erstmalig gegeneinander an, tatsächlich aber wurde mit dem angeschlossenen Picknick das Miteinander sehr gefördert: „Wir sind schließlich direkte Nachbarn in der Freiheit und wollten gerne was zusammen machen. Deshalb haben wir bewusst auch ganze Familien eingeladen“, erklärten die Zugführer.

 

Den Platz 1 im Vergleichsschießen belegte der Zug Lennestein vor dem Lindenzug. In der Einzelwertung über beide Züge hinweg belegte Robin Arndt Platz 1, gefolgt von Björn Kattwinkel und Meik Gasch (alle aus Zug 4 - Lennestein). Bester Schütze aus Zug 3 (Lindenzug) wurde Marius Großmann. Die Damenwertung beider Züge gewann Annette Kattwinkel (Zug 4), gefolgt von Marion Kandel (Zug 3) und Melanie Jürgens (Zug 4). Einen Sonderpreis bekam Kerstin Schell (Zug 3).

Text: Ina Hornemann / AK