Noch 41 Tage bis zum Schützenfest!

Presse

Thorsten Goslar erfindet den Knickebein ohne Reue

Jeder Altenaer Schütze kennt es, doch instrumental begleitet hat das Knickebeinlied noch niemand gehört. Der Grund dafür ist simpel: „Es gab nirgendwo einen Notensatz dazu“, berichtet Thorsten Goslar schmunzelnd. Das hat der Dirigent des Altenaer Blasorchesters nun geändert. Auf die Sprünge geholfen hat ihm das alte Volkslied „Du, du liegst mir am Herzen.“

 

Wer sich den Refrain des Knickebeinlieds und die Eingangsmelodie der alten Volksweise im Kopf übereinanderlegt, dem muss die frappierende Ähnlichkeit auffallen. „Man hätte eher drauf kommen können“, lacht auch Thorsten Goslar, der 2017 in einer Musikzeitschrift den Namen des echten Sandwirts Andreas Hofer las, aber auch dort keinerlei Hinweise auf irgendeine Notenliteratur zu dem berühmten Studentenliedchen auf seine Person.

„Ich hab mir dann das Knickebeinlied mal zu Hause vorgenommen, es mir vorgespielt und bin dann in die volkstümliche Musik abgedriftet“, erklärt Goslar den Werdegang des Knickebein-Notensatzes. „,Du, du liegst mir am Herzen’ ist ein leichter bayrischer Walzer, er könnte sogar aus Tirol stammen, wo Andreas Hofers Gasthaus ,Am Sand’ gestanden hat. Aber es ist nichts überliefert über die genaue Entstehung. Doch eine Notenbasis war schon mal da!“

Auf dieser fertigte Thorsten Goslar einen vierstimmigen Satz fürs Altenaer Blasorchester, der im Rahmen einer Vorstandssitzung der Friedrich-Wilhelms-Gesellschaft im Haus Lennestein Premiere feierte. „Das Witzige war: Die Schützen haben es gar nicht erkannt, obwohl sie es am gleichen Abend sogar noch gesungen hatten“, so Goslar. Alle Instrumente im Ensemble sind in die Fassung eingebunden und die Musiker freuen sich sehr, diese Perle beim Schützenfest 2018 spielen zu können. „Erst recht, nachdem wir 2015 mangels Dirigenten gar nicht mitspielen konnten“, erinnert sich Goslar traurig zurück.

Bis dahin will er noch „ein paar Schnörkel“ für die Holzbläserstimmen einbauen, damit es noch ein wenig runder klingt. Dann darf kräftig eingestimmt werden in „Knickebein, Knickebein, Du mein Vergnügen...“

 

Traditionell wird das Lied vor dem Verzehr des Kult-Cocktails mit dem rohen Eigelb von einem ausgewählten Schützen a cappella angestimmt: „Als der Sandwirt von Passeier Innsbruck hat im Sturm genommen, ließ er sich ein Dutzend Eier und ein Dutzend Schnäpse kommen. Machte daraus eine Mischung, trank sie aus und knickte ein. Und seit dem heißt diese Mischung in ganz Deutschland Knickebein...“

Das Schöne: Die Instrumentalversion ermöglicht maßlosen Knickebeingenuss. Wer sich vom gehaltvollen Getränk einen zu viel gönnt, der könnte tatsächlich leicht einknicken, denn nicht nur der Alkohol, sondern auch das Ei zeigt irgendwann Wirkung.

Text / Foto: Ina Hornemann / AK

Mehr Informationen zum "Knickebein" finden Sie im Schützenlexikon


Das Hollywood der Kompanie Mühlendorf

Dritter Zug lässt sich fette Überraschung einfallen und installiert Schriftzug auf dem Wixberg.

Greift das Mühlendorf schon nach der Königswürde? Filmreif war die Aktion des drittes Zugs des Kompanie Mühlendorf allemal: Die Mitglieder bauten und installierten neun jeweils 2,5 Meter hohe Holzbuchstaben auf dem Wixberg, die dem berühmten Hollywood-Schriftzug nachempfunden sind. "Eine super Überraschung!" freute sich Kompanieführer Bernd Vogel, der bis Samstag selbst nichts von der Aktion gewusst hatte. Natürlich ist sie auch forstamtlich genehmigt worden.

Text: Ina Hornemann / AK
Foto: Björn Braun / www.lokalstimme.de

Erinnerung an legendäre Altenaer Sprudelpartys

Die Vorfreude auf die Kultband „Die Grafen“ ist bei den Fans der ersten Stunde noch genauso vorhanden, wie vor 50 Jahren. Da spielte die Oldtimer-Coverband in allen angesagten Hallen der Region und landete irgendwann auch mal bei einer der kultigen Sprudelpartys im Jugendzentrum Altena. Während die Jugend damals nur bei Mineralwasser und Limonade zu den Kulthits abtanzen durfte, gab’s am Samstag im Thomas- Morus-Haus auch mal ein Glas Wein oder Bier.

 

Das länger jung gebliebene Publikum erinnerte sich am Samstag beim Kränzebinden bestens: „Zu den Konzerten im Jugendzentrum ließen uns unsere Eltern ohne große Überredungskünste gehen, weil es dort wirklich keinen Alkohol gab. Deshalb hießen diese Feten Sprudelpartys und da traten nicht nur die Grafen auf, sondern auch Größen wie Look!“

 

Die Grafen haben - wie ähnlich lang haltbare Musikurgesteine wie die Rolling Stones - auch ein paar Wechsel in der Besetzung vorgenommen, aber von ihrem Bühnenesprit nichts verloren. Ein launig vorgetragener Kulthit folgte dem nächsten, die Tanzfläche füllte sich zusehends und auch manches Kleid im Retro-Chic wurde bei dieser Gelegenheit ausgeführt.

Als nicht minder gelungen entpuppte sich das Motto-Kränzebinden im Generationentreff Knerling der Züge 1 und 2 im Kelleramt. Dort wurde am Samstag zur Cocktail-Beachparty eingeladen. Fast 130 Gäste, darunter viele neue und junge Gesichter, genossen einen herrlichen Abend in fröhlicher Gesellschaft. Für die Gastgeber war der Abend ein Novum: „Klar haben wir beim Kränzebinden schon Spiele und Scherze veranstaltet, aber wir haben noch nie ein richtiges Motto gehabt“, schilderten die Kelleramtschützen.

Lohnenswert war es aber allemal, weshalb so eine Party bestimmt wieder aufgelegt wird. Trotzdem sind die Gäste fleißig und schnippeln fleißig Papier für die Kronen.

Text / Foto: Ina Hornemann / AK

 

Fotogalerie des AK vom 07.04.2018

Mehr Fotos vom Kränzebinden 2018


Festparade wird an der Bürgerburg abgenommen

In der Vorstandssitzung der Friedrich-Wilhelms-Gesellschaft sind am Freitagabend Sitzordnung und Schießfolge für das Schützenfest vom 31. Mai bis 3. Juni ausgelost worden.

Im Zelt vorne sitzen links die Freiheit und rechts die Nette und das Kelleramt. Hinten links ist die Rahmede anzutreffen und hinten rechts das Mühlendorf. Die Planung geht vom Haupteingang aus, über dem sich die Empore mit Blick lenneaufwärts befindet.

Jenes zweite Geschoss im Zelt ist den Altenaern noch vom Fest 2015 bekannt. Es war so gut angekommen beim feiernden Volk, dass sich die FWG erneut dazu entschlossen hat, die Empore bei Zeltwirt Otto Kühling zu buchen.

Dessen Geschäftsführer Ludger Emken war erst kürzlich wieder in Altena, um mit dem Vorstand die Steinerne Brücke zu inspizieren. Sie wird für das Königsschießen am Freitag elementarer Ort des Geschehens sein. Zwei Pagodenzelte werden dort aufgebaut und ein Bierwagen. Das Blasorchester Neuenrade wird ganztägig spielen und den einmarschierenden Schützen ein anständiges Geleit geben.

Bundesstraße steht nicht mehr zur Verfügung

Da die Bundesstraße aufgrund der verschärften Auflagen der Landesregierung nicht mehr zur Verfügung steht, werden die Schützen den Gehsteig nutzen, um zum Schießstand zu gelangen.

In folgender Reihenfolge laufen die Herren ein:

  • Nette (Zug 3)
  • Freiheit (Zug 2)
  • Nette (Zug 1)
  • Mühlendorf (Zug 2)
  • Nette (Zug 4)
  • Rahmede (Zug 4)
  • Mühlendorf (Zug 3)
  • Kelleramt (Zug 1)
  • Freiheit (Zug 1)
  • Rahmede (Zug 2)
  • Rahmede (Zug 1)
  • Freiheit (Zug 5)
  • Kelleramt (Zug 2)
  • Nette (Zug 2)
  • Rahmede (Zug 3)
  • Mühlendorf (Zug 1)
  • Kelleramt (Zug 4)
  • Freiheit (Zug 3)
  • Kelleramt (Zug 5)
  • Freiheit (Zug 4)
  • Mühlendorf (Zug 4)
  • Kelleramt (Zug 3)

Jeder Schaulustige ist auf der Brücke willkommen. „Man hat von dort aus einen fantastischen Blick auf den Kugelfang“, freut sich Hauptmann Klaus Hesse.

An einen neuen Ort müssen sich am Schützenfestsamstag die Zuschauer des Umzugs gewöhnen: „Die Parade wird diesmal nicht am Haus Knipping abgenommen, sondern im Bereich zwischen Burg Holtzbrinck und Brunnenplatz. Es wird ein Podest aufgestellt, von wo aus Königspaar und Hofstaat dem Volk zuwinken können.“

"Interesse junger Leute ist riesig!“

In den Hofstaat wollen in diesem Jahr mehr Paare hinein, als überhaupt Plätze vorhanden sind. „Überhaupt ist das Interesse junger Leute riesig“, berichtete Heiko Schillo aus der Kränzebinderkommission, die einige Lokale besucht hat und von tollen Themenabenden berichtete.

In 14 Tagen wollen die Schützen alle Punkte des umfangreichen Sicherheitskonzepts geklärt haben und rechnen Dank der guten Zusammenarbeit mit Ordnungsamt und Polizei mit einer Genehmigung der Vorlage. 

Auch das gesamte Vertragswerk zum Fest steht kurz vor dem Abschluss: Unterschriften fehlen nur noch von Kirmesbetreiber August Schneider. Der Schießmeister für die Betreuung des Königsschießens hat sein Kommen bereits zugesagt.

Text: Thomas Bender / AK


Wiedersehen mit Miss Biggesee

1987, insbesondere die Gebrüder Finkernagel und Eckhard Kittendorf erinnerten sich gut, kam „Miss Biggesee“ in den Lennestein und führte die Ziehung der Lottozahlen für die Mühlendorfer Kränzebinder durch. „Wir hätten sie gerne mal wiedergesehen, aber sie hat die Scherpe abgegeben“, schilderten die Zeitzeugen von einst. Aber sie konnten „Miss Biggesees Tochter“ auftreiben, die am Samstag ein paar Runden durchs Thomas Morus Haus drehte.

Die kleine Kränzebinderlotterie, bei der es schöne Preise zu gewinnen gibt, hat im Mühlendorf seit Jahrzehnten Tradition. „1987 hat es mit Nina Frohböse tatsächlich eine gewählte Miss Biggesee gegeben, die das dann als Gag für uns gemacht hat“, weiß Eckhard Kittendorf noch genau. Strengste Geheimhaltung galt damals für die Überraschung im Haus Lennestein, weshalb der Stargast vor 31 Jahren im Kittendorfschen Wohnzimmer das Stolzieren auf hohen Hacken übte.

„Miss Biggesee 2018“ war darin bereits deutlich geübt. Sie zog die Gewinnzahlen übrigens aus einer Betonmischtrommel und zwar unter kundiger Aufsicht des Altenaer Lotto-Fachhändlers Bernd Schlippe, der für die Ziehung extra aus der Kompanie Kelleramt entliehen worden war. Der hatte nichts zu beanstanden, Leonie machte ihre Sache gut.

Text / Foto: Ina Hornemann / AK

 


Neuer Platz für alte Fahne

„Unsere Fahne aus dem Jahre 1912 hat jetzt einen würdigen Platz gefunden!“ – Peter Wilm Schmidt, langjähriger Fähnrich der Friedrich-Wilhelms-Gesellschaft, sprach das aus, was der vollzählig anwesende geschäftsführende Vorstand mit Beifall begleitete.

Auf Initiative von Hauptmann Klaus Hesse wird die historische Fahne der Schützen jetzt dauerhaft in einer eigens angefertigten Vitrine in der Hauptstelle der Vereinigten Sparkasse am Markaner ausgestellt und verlässt das Bungernhaus.
 

Ergreifend

Hendrik Bierwirth, als Fähnrich Nachfolger von Schmidt, war irgendwie genauso ergriffen, wie der Rest der Schützenmannschaft. In Anwesenheit von stellvertretender Bürgermeisterin Dr. Rita Rüth sagte Sparkassen-Vorstand Kai Hagen: „Die Fahne verlässt Altena nicht mehr. Sie hat jetzt bei uns ihr zuhause.“

Dafür dankte in bewegten Worten auch Hauptmann Klaus Hesse dem Geldinstitut, dessen zweites Vorstandsmitglied, Mike Kernig, ebenfalls in Schützenmütze, so wie es in Altena Brauch ist, erschienen war. Er habe sie mit Stolz getragen, sagte Peter Wilm Schmidt und erinnerte an so manches Anekdötchen.

Peter Wilm Schmidt erinnert sich

Dazu gehörte auch das Aussuchen der Fahne, die 2006 diesem Tuch folgte und 2012 geweiht wurde. Dazu fuhren die Schützen häufig zur Bonner Fahnenfabrik, wo die historische Fahne aufgearbeitet und das neue Tuch von Hand angefertigt wurden.

„Die Fahne ist einfach etwas Besonderes“, sagten sowohl Kai Hagen, Klaus Hesse und eben Fähnrich i.R. (in Reichweite) Peter Wilm Schmidt. Sie stehe auch in Altena für Tradition, Sicherheit und sei Symbol, das Schützen Freude bringen wollten.

Zur AK-Fotogalerie vom 16. / 17.03.2018

Text / Foto: Johannes Bonnekoh / AK


Kelleramt feiert mit Knickebein und Livemusik

380 Mitglieder hat die Kompanie Kelleramt und allein die Hälfte davon kam am Samstag zum Auftakt der Kränzebindersaison in die Rastatt.

Traditionell wird bei dieser Veranstaltung aller Züge erstmal das Wiedersehen nach langer Zeit gefeiert. Live-Musik, Knickebein, lecker Abendessen und jede Menge Kaltgetränke - dabei ließ es sich gut feiern im einzigen Kränzebinderlokal auf Nachrodter Seite. In den kommenden Wochen werden auch der Generationentreff am Knerling und das Haus Pilling in der Nette eingebunden in die Festvorbereitungen.

„Ab nächster Woche müssen wir gut vorlegen“, lachte Kompanieführer Peter Rohe. 27 Kronen müssen für die der Kompanie angehörigen Vorstandsmitglieder gebunden werden - das bedeutet viele Stunden präzises Schnibbeln für die Kränzebinder.

Freitag geht es in der Rastatt weiter, wenn sich um 20 Uhr die Mitglieder des fünften Zugs zur Vorbereitung des Schmucks treffen. Samstag finden sich die Züge 1 und 2 im Generationentreff Knerling ein um 20 Uhr. Gleichzeitig sind die Züge 3 und 4 im Haus Pilling anzutreffen. „Wir freuen uns auf eine wunderschöne Kränzenbindersaison!“

Text / Foto: Ina Hornemann / AK


Marschreihenfolge steht fest

In der Friedrich-Wilhelms-Gesellschaft hat die Zeit der Auslosungen begonnen.  Die Kompanieführer zogen die Zahlen für die Marschfolge für Donnerstag, Freitag und Samstag  ziehen. Auch die Bindungen der König- und Königinnenkrone stehen nun fest.

Die Ehrendekoration für den Schützenkönig bindet in diesem Jahr die Kompanie Freiheit. Die Rahmede kümmert sich diesbezüglich um die Königin. Die Marschordnung für Donnerstag lautet Rahmede, Nette, Mühlendorf, Kelleramt und Freiheit. Freitag treten Kelleramt, Nette, Mühlendorf, Freiheit und Rahmede in dieser Reihenfolge an.

Für Samstag gilt: Freiheit, Mühlendorf, Kelleramt, Nette und Rahmede. Zum zehnten Mal wurde am Freitag Volker Richter als Vorsitzender der Zelt- und Platzkommission gewählt. Am Schießstand behält Uwe Kober den Überblick. Großer Dank galt in diesem Zusammenhang Jürgen Lindenblatt, der seit 1976 die Geschicke beim Schießen betreut hatte. Dirk Gerland kümmert sich während des Schießens im Zelt am Thron um den weiteren Ablauf, Jochen Harte betreut derweil wieder zuverlässig den Kugelfang. Hauptmann Klaus Hesse dankte allen Kommissionsmitgliedern, die sich insbesondere freitags während ihrer Dienste von ihren Zügen trennen müssen und sich nicht ins Festgeschehen begeben können.

Die meiste Arbeit im Vorfeld haben Haupt- und Kränzebinderkommission. Adjutant Frank Nielsen berichtete von zahlreichen angeschlossenen Verträgen. „Alle Anträge bei Polizei und Ordnungsamt sind zudem gestellt.“ Heiko Schillo blickt unbesorgt auf die Kränzenbinderzeit: „Es hat schon Auftaktveranstaltungen gegeben, das Papier ist bestellt, bezahlt und abgeholt worden.“ Erwartet wird in wenigen Wochen die Rückmeldung des ehemaligen Frettchen-Kommandanten Arne Pfingst, der mit früheren Kollegen gern zum Fest anreisen möchte. „Denkt bitte daran, Betten freizuhalten“, erinnerte Kommissionsvorsitzender Eckhard Kittendorf. Christian Klimpel als Redakteur der FWG-Homepage berichtete von 8000 Klicks innerhalb des Monats. Neues gab es aus dem Bungernhaus, dessen Ausstellung nach dem Stadtjubiläum neu arrangiert worden ist. „Da sollte man beim Schützenfest auf jeden Fall mal reinschauen“, empfahl Klaus Hesse. Für den 27. Mai legt er zudem den Vortrag von Kreisarchivarin Dr. Christiane Todrowski ans Herz: „The very best of Schützenfest“ heißt er und enthält einige lustige Kuriositäten aus den Jahrhunderten.

Text / Foto: Ina Hornemann / AK


Schützenabzeichen fürs Fest sind erhältlich

Im neuen E-Mail-Newsletter der Friedrich-Wilhelms-Gesellschaft wird über die aktuellen Entwicklungen auf dem Weg zum Schützenfest informiert: Die Webmaster Marc Reichel und Christian Klimpel weisen unter anderem darauf hin, dass die neuen Festabzeichen bei allen Kassierern vorliegen und dort erworben werden können.

Sie kosten acht Euro. Der in diesem Jahr zu entrichtende Jahresbeitrag beträgt 14 Euro. Gestaltet wurde das Abzeichen in der aktuellen Königskompanie Nette. Passenderweise ist als Motiv das Netter Dömchen gewählt worden. Um das Design hat sich Scheffe Thorsten Schenke gekümmert.
 
Auf der Homepage www.fwg-altena.info können sich Internetnutzer nicht nur für den Newsletter anmelden, sondern auch eine App für Geräte mit Android-Betriebssystem herunterladen. Geboten wird eine Übersicht von allen Kränzebinderterminen nebst Möglichkeit, die Termine für einzelne Züge zu filtern. Auch das „Schützenlexikon“ ist wieder erweitert worden in mittlerweile über 250 Arbeitsstunden.
 
Foto / Text: Ina Hornemann / AK

Material für zwei halbe Kronen

Kompanieführer Michael Hegemann ist sich sicher: "Bis zum Schützenfest werden wir fertig sein!" Beim Kränzebinderauftakt am Samstag im Haus Lennestein waren die 180 Teilnehmer so fleißig, dass Papier für zwei halbe Kronen und zwei halbe Rauten vorlag.

Zweieinhalb Stunden waren die Mitglieder und Freunde konzentriert bei der Arbeit, denn die Rahmede wird 24 Kronen und Rauten zum Schützenfest beisteuern müssen. 0,8 Zentimeter breit sind die dafür benötigten Papierbahnen - Tausende hat der Kompanieführer bestellt.

Um den Schützen die Arbeit mit der Schere zu versüßen, hatte der Spielmannszug Rahmede einige schöne Klassiker angestimmt. Später legte DJ Martin Prüfer tanzbare Musik auf, zu der sich die Tanzfläche schnell füllte.

In den kommenden Wochen wird fleißig weitergeschnippelt, damit die Kronenbinder ausreichend Material haben. Im Lennestein war auch für den Zug 4 Lennestein am Samstag Kränzebinderauftakt. Dort ist es aber Tradition, am ersten Abend erstmal den Auftakt ins Schützenfestjahr zu feiern und nach drei Jahren ausgiebig das Wiedersehen zu feiern. 90 Leute stießen dort miteinander an und feierten bis in die Morgenstunden.

Am nächsten Samstag feiert auch die Kompanie Nette ihren Kränzebinderauftakt: Sie findet sich dazu im Burgrestaurant ein.

Das Kelleramt findet sich am 3. März zum zentralen Auftakt in der Rastatt ein, dazu spielt Jens Dreesmann. Die Mühlendorfer nehmen Rücksicht auf die Spielzeiten des Theaters "Auf Draht" und laden am 10. März zum Opening mit Marty Kessler ein. Die Fete steigt im Thomas Morus Haus.

Quelle: Altenaer Kreisblatt / Ina Hornemann

Foto: Dominic Löttgers / Komp. Rahmede