Noch 7 Tage bis zum Schützenfest!

Presse

Hauptmann: Schützen dürfen marschieren

Allerdings machen immer höhere Auflagen den Vereinen das Leben schwer

"Kein Schütze marschiert auch nur einen Schritt weniger" - mit dieser klaren Feststellung reagierte Klaus Hesse, der Hauptmann der Friedrich-Wilhelms-Gesellschaft (FWG) gestern auf die Berichterstattung über die Vorstandsitzung am Freitagabend. Sie sei missverständlich, sagte er.

Tatsächlich würden alle Umzüge der Schützen in der gewohnten Weise stattfinden, verspricht Hesse. Auch Bundesstraßen dürfen die Schützen benutzen. Neu ist lediglich die Auflage, dass für diese Umzüge ein privater Sicherheitsdienst engagiert werden muss. Die Polizei sei alleine nicht mehr in der Lage, diese Märsche abzusichern, erklärte Hesse.

Das sei auch der Grund dafür, dass sich Vorstandsmitglied Klaus Knipping an die Abgeordneten Thorsten Schick und Dagmar Freitag gewendet habe, erklärte der Hauptmann. Es gehe darum, der Politik aufzuzeigen, wie den Vereinen mit immer schärferen Auflagen (Hesse: "Die gelten ja nicht nur für die FWG") das Leben schwer gemacht werde.

Einzige Veränderung in diesem Jahr: Die Schützen dürfen die B 236 nicht kreuzen - deshalb wird auf der Steinernen Brücke Party gemacht und nicht mehr am Lennestein.

Es sei ihm ein Anliegen, sich bei Altenas Polizeichef Alexander Fall, dem Ordnungsamt und bei Jens Naumann von der Kreispolizeibehörde zu bedanken, sagte Hesse unserer Zeitung: "Die tun wirklich alles und standen dem Vorstand der Gesellschaft bei der Vorbereitung des Festes beispielhaft zur Seite."

Text: Thomas Bender / AK


Keine Umzüge auf Bundesstraße

Klaus Knipping hat gepfefferte Briefe an die Bundestagsabgeordnete Dagmar Freitag und den Landtagsabgeordneten Thorsten Schick geschrieben, denn der Friedrich-Wilhelms-Gesellschaft (FWG) sind keine Genehmigungen zur Sperrung der B236 erteilt worden, die für die Umzüge in Richtung Schießstand vom Festzelt aus nötig wären. Frank Nielsen hat mit den Altenaer Behörden deshalb ein neues Konzept erarbeiten müssen. Das sieht keine Musik und auch keine Schützen auf der Straße vor.

 

Schaulustige, die sich am Haus Lennestein das Königsschießen ansehen wollen, werden dort keine Musikkapellen hören und den Schützen lediglich in Richtung Bürgersteig zuwinken können. „Das Land hat uns dermaßen verschärfte Sicherheitsvorschriften aufgebrummt, dass wir für festliche Stimmung auf die Steinerne Brücke ausweichen werden. Dort werden die Bläser spielen, den Rest der Strecke bis zum Schießstand gehen wir allein.“

 

Das Altenaer Blasorchester sorgte in den Sitzungspausen für unterhaltsame Musik.

Auf die von Klaus Knipping vorgebrachte Kritik hat bisher nur Dagmar Freitag reagiert, die sehr wohl wahrgenommen hat, dass für Aktivitäten in Balve zum Beispiel Bundesstraßen gesperrt werden können. „Thorsten Schick hat unsere Anfrage lediglich weitergeleitet, ich warte auf Antwort!“, erklärte Klaus Knipping am Freitag bei der Vorstandssitzung der Schützen im Haus Lennestein. Auch Hauptmann Klaus Hesse ist verärgert: "Wie man Ehrenamtlern so viele Steine in den Weg legen kann, ist nicht mehr nachzuvollziehen!“

Organisationen wie dem THW ist es untersagt worden, der Friedrich-Wilhelms-Gesellschaft bei ihren Umzügen zur Seite zu stehen. Die neuen Sicherheitsbestimmungen werden sich optisch sehr stark im Stadtgebiet bemerkbar machen. Sorglos gehen können die Schützen nur dort, wo Ordnungsamt und Polizei selbst absperren können. Diese Behörden nimmt der Vorstand klar aus seiner Kritik heraus.

Darüber hinaus läuft es rund: Alle nötigen Verträge sind gezeichnet und auch mit der ehemaligen Frettchen-Besatzung wird es ein Wiedersehen geben. Der frühere Kommandant Arne Pfingst will sich persönlich darum kümmern, dass eine Delegation nach Altena kommt.

 

Rendant Ulrich Wirthsmann verteilte die Abzeichen an die neuen Scheffen. Martin Schröder (r.)
als amtierender König übernimmt dieses Amt nun auch, weil seine Regentschaft bald endet

In den Kompanien startet in wenigen Tagen das Kränzebinden. Im Mühlendorf ist es ein Novum, dass alle Züge gemeinsam dazu im Thomas-Morus-Haus zusammenkommen.

Der Schützenadler ist bereits in Arbeit, Tischler Jochen Harte arbeitet nach vielen Jahren seinen Nachfolger ein, der diesmal an dem Tier mitwirken wird. Verjüngt präsentiert sich auch der FWG-Vorstand. Alle neuen Zugführer stellten sich am Freitag offiziell vor. "Führt uns in eine gute Zukunft!" gab Klaus Hesse den jungen Männern mit.

 

Frank Nielsen erhält den Bürgerpreis

Am Sonntag, den 14.01.2018 fand in der Burg Holtzbrinck der Neujahrsempfang der Stadt Altena statt. In diesem Rahmen erhielt unser Adjutant den Bürgerpreis der Stadt Altena. Thomas Bender vom Altenaer Kreisblatt berichtete darüber wie folgt:

Wappenteller, Urkunde und ein Strauß Blumen für die Gattin – mehr kann sich die Stadt nicht leisten für den Bürgerpreis, der seit 19 Jahren im Rahmen des Neujahrsempfangs vergeben wird. Die Baugesellschaft legt dann noch ein kleines Präsent obendrauf.

Wer geehrt wird, entscheiden die Vorsitzenden der Ratsfraktionen. Ihre Wahl fiel in diesem Jahr auf Frank Nielsen. Der sei einerseits „Vollblutmitglied“ des Vorstandes der Friedrich-Wilhelms-Gesellschaft, lobte Bürgermeister Dr. Andreas Hollstein in seiner Laudatio. Als Adujdant trage er die Hauptlast für die Organisation des Schützenfestes. „Das ist ganz viel Arbeit“, weiß der Bürgermeister und berichtete von Verhandlungen mit Schaustellern und Musikern und Überlegungen, wie der Festablauf optimiert werden könne.
Eher im Verborgenen wirkt der Verein für bürgerschaftliches Engagement. Deshalb blieb bislang unbemerkt, dass Nielsen sich auch dort engagiert und Ideen zur Entwicklung der Innenstadt beitrug. Rein praktisch brachten er und sein Bruder die Innenstadt weiter, indem sie das Kuzina, die alte Synagoge und andere Gebäude kauften und sanierten. Hollstein: „Dazu gehört in erster Linie Wagemut“.
 
Text: Thomas Bender / AK
Bild: Björn Braun / Lokalstimme

Die Gebrüder Karakus trauen sich ´was

 

Am 10.01.2018 berichtete Thomas Bender für das Altenaer Kreisblatt von den Fortschritten am Lennestein:

 

Oben wird schon kräftig gefeiert: Viele Altenaer Firmen haben für ihre Weihnachtsfeier den großen Saal des Lennestein genutzt, Familienfeiern fanden dort bereits statt und demnächst sind die Schützen regelmäßig zu Gast. „Der Saal ist zu etwa 90 Prozent gebucht“, freuen sich Mehmet und Murat Karakus.

Die beiden sind in Altena aufgewachsen. Murat ist Wirtschaftsingenieur, Mehmet hat Industriemechaniker gelernt. Seit 2014 sind sie in der Gastronomie tätig. Damals übernahmen sie die Schützenhalle an der Hohen Steinert in Lüdenscheid. Zwei Jahre später kam der Lennestein hinzu. Dadurch, dass sie demnächst zwei etwa vergleichbare Betriebe hätten, würden Synergieeffekte freigesetzt. Material und Personal ließen sich dadurch effektiver einsetzen, meinen die beiden Gastwirte.

Zunächst mal wird saniert. Den Anfang machte der Saal. Das Parkett wurde abgeschliffen, die nachträglich angebrachte Deckenverkleidung abgerissen und die Bühne auf ihr ursprüngliches Maß zurückgebaut. Wichtiger und aufwendiger sind die vielen, vielen Kleinigkeiten, die man nicht oder erst auf den zweiten Blick sieht. Da wurden auf der Bühne beispielsweise Steckdosen eingelassen, damit der DJ nicht mit Verlängerungsschnüren hantieren muss und im hinteren, für den Gast nicht sichtbaren Bereich wurde eine voll funktionsfähige Küche eingerichtet – auf Dauer sei es kein Zustand, wenn das Essen für so große Gesellschaften aus dem Erdgeschoss in den Saal getragen werden müsse, sagt Mehmet Karakus.


Hereinspaziert? Bis Murat und Mehmet Karakus die neue Tür des Lennestein für Restaurantgäste öffnen können, wird noch einige Zeit vergehen. Fest steht schon jetzt: Man darf gespannt sein.

Im Moment ginge das auch gar nicht: Die Küche im Erdgeschoss ist wie alle anderen Räume dort eine riesige Baustelle. „Bald“ antworten die beiden auf die Frage, wann es denn dort losgehen soll mit dem Gastronomiebetrieb. Heute kommt Alex Grass und beginnt mit dem Einbau einer neuen Heizungsanlage, dann geht es ans Verkleiden der Wände. Ein paar Fenster fehlen noch und Türen, die Theke, und, und, und...

Die Brüder Karakus beschäftigen sich lieber mit dem, was schon fertig ist. Die Spülküche zum Beispiel ist bereits gefliest, mit absolut rutschfesten Bodenfliesen – so, wie es die Berufsgenossenschaft am liebsten hat. Auflagen und Vorschriften einzuhalten ist den beiden sehr wichtig. Auch deshalb halten sie engen Kontakt zum Bauamt und vor allem zur Denkmalpflege. Der Ende des 19. Jahrhunderts als Freizeiteinrichtung für die Mitarbeiter der Firma Basse und Selve errichtete Saalbau steht unter Denkmalschutz, alle Veränderungen müssen mit Denkmalpfleger Jürgen Wagner abgesprochen werden. Wobei die beiden Bauherren immer wieder betonen, dass ihnen das auch wichtig ist: „Wir wollen die alten Traditionen dieses Hauses weiterführen.“ Deshalb freuen sie sich zum Beispiel darüber, dass der geschichtsträchtige Lennestein-Stammtisch schon in den Startlöchern steht, um in sein Stammlokal zurückzukehren.

Dort werden die Herren einiges zu Staunen haben. Das fängt schon mit dem Eingang an – der wurde dahin verlegt, wo er einst war: In die Mitte des Hauses, unter einen kleinen Balkon. Weil die Bauherren Altenaer Handwerker bevorzugen, ging der Auftrag an Jochen Harte, der die neue Tür nach historischem Vorbild herstellte – die nötigen Bilder fanden sich im Stadtarchiv. Jede Menge Strahler werden den Eingang und die übrige, bereits neu gestrichene Fassade in Szene setzen. Auch innen werden interessante Lichtakzente gesetzt: Die Farben der LED-Beleuchtung können verändert und somit der Tageszeit und dem Anlass angepasst werden.

Durch die Eingangstür gelangen die Gäste des Lennestein ins Restaurant mit etwa 50 Plätzen – gutbürgerlich soll dort gekocht werden, Köche und Servicepersonal suchen die Brüder noch. Zwei Räume für kleinere Gesellschaften schließen sich an, hinzu kommt der kleine Saal – der einzige Bereich, an dem sich zunächst nicht viel verändern wird. Auch nach der Fertigstellung werde laufend investiert, kündigen die beiden an – auch dann gebe es noch genug zu tun, beispielsweise den Austausch der großen und nicht gedämmten Fenster im Saal. Ihr Ziel sei es auf jeden Fall, den Saalbau zu behalten und ihn so zu betreiben, „dass die Altenaer zufrieden sind“.

Viele Gedanken haben sich die Bauherren über die Technik gemacht: Das gesamte Gebäude ist vernetzt, es gibt sogar einen eigenen Serverraum. Jede Menge Bildschirme sind geplant, selbst auf den Toiletten wird man Filme gucken können, wenn alles fertig ist.

 


Kelleramt: Winterwanderung von Zug 5

Vor dem dritten Advent brachen die Mitglieder des 5. Zuges der Kompanie Kelleramt zu ihrer traditionellen Winterwanderung auf. In diesem Jahr hatten die Schützen mit einer Laufzeit von rund zwei Stunden die Rastatt als Ziel ausgewählt. Dort sollte nach einem strammen Fußmarsch der Abend in geselliger Runde ausklingen. Zugführer Bernd Fischer hatte die Schützenbrüder- und schwestern zuvor am Startpunkt an der Wixbergstraße begrüßt.

Für das allgemeine Wohlbefinden zeichnete Achim Bröcker verantwortlich, der seine Kameraden gleich mal mit einem Schokoladen-Weihnachtsmann verwöhnte. Zudem kündigte der Zugführer an, dass auch unterwegs die ein oder andere Pause eingelegt werde („Ich will ja nicht, dass die Leute dehydrieren“).

Die Wanderung diente auch dem Informationsaustausch: steht doch in fünf Monaten das nächste Schützenfest auf dem Programm. Bereits am 5. Januar kommen die Mitglieder des 5. Zuges für das jährliche Grünkohlessen in der Rastatt zusammen.

Der Auftakt des Schützenjahres wird dann für alle das Kränzebinden am 3. März sein.

 

Foto / Text: Jari Wieschmann / AK


Rahmede: 18 prächtige Kronen gerupft

Eigentlich halten Kronen lange durch: Ihr Gerüst ist kaum kaputt zu kriegen und auch die bunten Papierschleifen könnten durchaus einige Schützenfeste überstehen.

 

„Aber dann hätten wir im nächsten Jahr keinen Anlass, uns zum Kronenbinden zu treffen“, bringt es Michael Hegemann als Kompanieführer der Rahmede auf den Punkt. Deshalb hieß es am Samstag Kronenrupfen im Werk II der Firma Hesse.

18 prächtige Kronen wurden gerupft, damit im Schützenfestjahr 2018 neu dekoriert werden kann. Die Termine fürs Kränze- und Kronenbinden stehen bereits fest und die Schützen und ihre Freunde freuen sich schon auf diese gesellige Zeit.

Die Veranstaltung am Samstag war ein gelungener Auftakt: Bei Kaffee, Kuchen, Waffeln, Glühwein und Bier stimmten sich die Gäste auf eine schöne Abendveranstaltung mit Musik und dem leckeren Grillschinken von Michael Feldmann ein. Mit dem Kronenrupfen fingen übrigens die kleinen Gäste an: Das Abreißen der bunten Papierschnipsel machte den Kindern viel Freude.

 

Text: Ina Hornemann (AK) / Foto: Christian Klimpel (FWG)

 


Schützenfest 2018: Neues Festzelt-Konzept

Das Festzelt 2015 war bereits eine große Überraschung und 2018 dürfen sich die Altenaer beim Schützenfest über noch mehr Überblick freuen: Zusätzlich zur Empore werden Live-Szenen vom Festgeschehen auf große LED-Wände übertragen. Kameraleute wandern durchs Zelt und halten auf Bands und Publikum.

Zeltwirt Ludger Emken, Geschäftsführer des Unternehmens Otto Kühling, hat bereits Feste mit dieser modernen Technik gestaltet, doch dass die Leinwände werbefrei bleiben, das ist auch für ihn ein Novum. „Ich freue mich riesig, mit Ihnen nächstes Jahr wieder zusammenzuarbeiten!“, bekräftigte er seine langjährige Freundschaft zu den Altener Schützen bei der Vorstandssitzung am Freitag im Haus Mayweg. Mit dem Kamera-Effekt wird ausgeglichen, dass zwischen Empore und Bühne 80 Meter Abstand liegen werden im neuen Raumkonzept.

Der Königsthron wird 2018 nicht mehr lenneseitig vorzufinden sein, sondern wieder an der Burgseite. Auf der Empore - 2015 war sie super gut angenommen worden - wird die Krombacher Brauerei eine Spezialitätentheke aufbauen. Statt Cocktaillounge gibt’s beim Fest diesmal eine Gin-Bar. „Und weil die Nachfrage nach hochwertigen Weinen von Jahr zu Jahr steigt, berücksichtigen wir auch das“, so Emken. Ein Novum ist die Echtglas-Fensterfront zum Gewässer. Bier wird gefragtestes Getränk bleiben und mit 1,60 Euro pro Glas wird es um zehn Cent teurer sein, als in den Vorjahren. Die Preissteigerung ist auch den erhöhten Sicherheitsauflagen geschuldet, die die Friedrich-Wilhelms-Gesellschaft mit eigenen finanziellen Mitteln stemmen muss.

 

THW fehlt schmerzlich

„Das THW darf uns leider nicht mehr bei der Begleitung der Umzüge unterstützen. Zudem muss der Festplatz zwischen Polizeiwache und Pott-Jost-Brücke abgesichert werden. Wahlweise mit Betonpollern oder quergestellten Lastkraftwagen. Wir haben erste Gespräche für ein umfangreiches Sicherheitskonzept geführt. Es ist schwierig und die Auflagen sind hoch“, erklärte Frank Henkel. Die Altenaer aber sollen unbeschwert feiern können. Gebucht sind die Bands „Live Sensation“ (Freitag) und „Freesteps“ (Samstag). Spielen werden sie auf einem „Monster von Bühne“, wie Ludger Emken feststellte. Auch für ihn wird es ein Fest der Superlative, das ahnt der Zeltwirt bereits jetzt. Weil vorab viel in den Zügen koordiniert werden muss, gebührt den Zugführern Ehre: Zum Scheffen ernannt wurden für ihre Verdienste Timo Weber, Björn Lönquist, Jens Anlauf, Martin Schröder, Thorsten Schenke, Stefan Brockhaus, Thomas Barsekow, Martin Hammerschmidt, Thomas Rolf und Frank Rauer

 

Neue Zugführer

Zu neuen Zugführern gewählt wurden Ingo Konitzka, Dennis Kranz, Fabian Schmidt, Jan Radix, Jan Straker, Sebastian Resch, Phillip Padberg und Uwe Müller. Die Hofstaat-Kommission bilden Fritz-Uwe Finkernagel, Thomas Roberg, Andreas Schober, Thomas Becker und Klaus Neuhaus. Zudem hat sich herauskristallisiert, dass die Frettchen-Kommission trotz Außerdienststellung des Schnellboots nicht überflüssig geworden ist: „Die ehemalige Besatzung ist uns weiterhin sehr verbunden. Wir sollten ein paar Zimmer zum Fest reservieren“, so Eckhard Kittendorf.

 

Bootswappen

Das Bootswappen soll einen Ehrenplatz am Haus der Friedrich-Wilhelms-Gesellschaft bekommen und Fähnrich Peter-Wilm Schmidt will ein zusätzliches Schild anbringen. Es soll auf die langjährige Patenschaft der Stadt Altena mit den Seeleuten hinweisen.

Text / Foto: Ina Hornemann / AK


Mühlendorf: Ein Kompaniefest wie aus dem Märchenbuch

Es war ein Kompaniefest, wie Bernd Vogel es sich gewünscht hat: „Nur nette Leute, super Stimmung und eine tolle Band!“ freute sich der Kompanieführer am Samstag im Thomas Morus-Haus. 300 Gäste, die Mehrzahl bildeten die Kränzebinder - freuten sich über einen schönen Abend mit der Band „Partyinferno“.

In der Geschichte der Friedrich-Wilhelms-Gesellschaft war es eine Premiere: „Wir haben noch nie ein Kompaniefest im Mühlendorf selbst feiern können. Das gab es immer nur im Haus Lennestein oder am Pragpaul“, blickte Vogel in die Geschichte zurück.

Jetzt, wo das Thomas Morus-Haus zur Verfügung steht, legt die Kompanie richtig los: In den geschmückten Saal brachten sie jede Menge Bier, Sekt, Cocktailzutaten und feine Weine, bereiteten frische Grillschinkenbrötchen und Pulled Pork zu. Dazu spielte die Band „Partyinferno“ die beliebtesten Hits rauf und runter. „Die hatten uns beim Christmasrock 2016 schon so gut gefallen, dass wir sie für heute Abend noch mal gebucht haben.“ 2018 wird es ein Wiedersehen mit den Mühlendorfer Schützen an gleicher Stelle geben: Die Kränzebindertermine stehen bereits fest. Das „Opening“ am 10. März findet mit Marty Kessler statt. Alle Züge werden gemeinsam an der Festdekoration arbeiten.

 

Bernd Vogel und das amtierende Königspaar Martin und Katja nutzten den Empfang vor Beginn der Fete zur Ehrung der Kompanie-Jubilare: 60 Jahre dabei sind Dieter Breite, Dieter Fröhling, Horst Kensmann, Ernst Kinzinger, Günter Sleifir, Günter Suermann und Udo Voß. Rainer Albers, Gerhard Beckmann, Gerhard Brunscheidt, Friedrich-Wilhelm Dicken, Rüdiger Heil, Peter Krey, Hans Georg Schäfer und Heinz Schweizer sind 50 Jahre Mitglied. Auf 40-jährige Mitgliedschaft blicken Michael Arndt, Jürgen Beil, Jürgen Dörner, Ulrich Leggewie, Jörg Luckas, Gerhard Opderbeck, Volker Richter, Udo Schäffler, Werner und Wilfried Schmieja, Gerhard Schneider, Uwe Scholz und Bernd Vogel zurück. Ein Vierteljahrhundert voll machen Marc Beichel, Gerrit Bracht, Wilfried Bracht, August Büttig, Winfried Fell, Uwe Knöfel, Rainer Konitzer, Volker Nöring, Jörg Panne, Axel Rolf, Rainer Rudewig, Uwe Storm, Dirk Zörner, Jens Zörner und Wolfgang Zörner.

Text: Ina Hornemann / AK

Foto: Christian Klimpel / FWG


Freiheit: Sportlich-geselliger Tag am Lohsiepen

Wenn im Schützenfestjahr 2018 die Jagd auf den Adler beginnt, dann ist der Zug 1 der Kompanie Freiheit gut vorbereitet. Am Samstag trafen sich Mitglieder, Partner und Freunde am Schießstand am Lohsiepen in Kesbern um sich einem Kleinkaliberwettbewerb über 50 Meter zu stellen.

Den gewannen in der Damenwertung Heike Rümenapp, Elke Göbel, Sarah Beustermann, Paulina Frebel und Lisa Buschmann. Die Herrenwertung entschieden Reiner Buchen, Hans Werner Theune, Frederik Rentrop, Kevin Schäfer und Martin Pietsch für sich.

 

Gar nicht überraschend fiel die Gästewertung aus: König Martin Schröder lag vor Julia Padberg und Tim Grabowski vorn. Die Majestäten und der Hofstaat hatten die Aktion der Totschlag-Schützen genutzt, um sich ab Thomas Morus zu einer Wanderung Richtung Kesbern aufzumachen.

 

Die Gastgeber des ersten Zuges hatten dort Kaffee, Kuchen, Kaltgetränke, Leckeres vom Grill und Salate vorbereitet. Im Laufe des Tages fanden sich 75 Gäste ein, um schöne Stunden in geselliger Runde miteinander zu verbringen. Den Gewinnern des Schießwettbewerbs winkten darüber hinaus attraktive Sachpreise.

 

Text / Foto: Ina Hornemann / AK 


FWG: Bungernfest der etwas anderen Art

650 Jahre Altena / Stadt wird zum Treff für Tausende / Mischung stimmt

Ein bunter Mix - Eine Stadt feiert zünftig

Der Sonntag, 10. September, riss alles raus! Doch auch am Samstag, 9. September, dem ersten Tag des Stadtfestes aus Anlass des runden Stadtgeburtstages 650 Jahre Altena, ließen sich die Bürger vom Regen nicht abhalten zu feiern.

„Das Bungernfest der Friedrich-Wilhelms-Gesellschaft (FWG) am Samstag, 9. September, hatte deutlich mehr Besucher als sonst“, überschlug Bürgermeister Dr. Andreas Hollstein. Er mischte sich das ganze Wochenende unter „seine Bürger“ und feierte kräftig mit. 

Hoffen und Bangen und immer wieder der Blick nach oben: Lag es am Stelzenmann, der auf Wunsch den Himmel von Wolken leer putzte oder an der kraftvollen Musik der Spielleute aus der Rahmede, Dahle und des Blasorchesters?

Musiker dabei

Die Feiermeile entlang der Lenne füllte sich Samstag zusehends, die Burgstädter kamen in Scharen. Ob Zeitstrahl-Führungen der Schützengesellschaft mit Hans-Ludwig Knau, Gerd und Christian Klimpel, ob zahlreiche Spielangebote des Familienzentrums Altena, Kolping und Auftritte zahlreicher Vereine und Verbände: Hier kam jeder auf seine Kosten. 

 

Text / Fotos: Johannes Bonnekoh & Christian Spiess / AK

 

 

 

Höhenfeuerwerk fasziniert

Bungernfest der etwas anderen Art

Mit einem tosenden Ja, beantworteten die Altenaer am Samstag die Frage aller Fragen: „Schützen, wollt ihr 2018 Schützenfest feiern?“

Das Bungernfest, das dieses Mal wohl eher Lenneufer-Fest heißen müsste, brauchte aufgrund des Regens zwar ein wenig, um in Schwung zu kommen, entwickelte sich aber zu einem vollen Erfolg. 

Einzigartige Kombination

So viele Besucher hätten am Bungern definitiv keine Platz gehabt. Und je besser die Stimmung der feiernden Massen, desto mehr verzogen sich auch die Regenwolken. Die einzigartige Kombination aus 650-Jahre-Altena-Feier und Bungernfest wird vielen noch lange in Erinnerung bleiben. 

Text / Fotos: Lydia Machelett / AK

Foto: Vaja Alexandra Efstathiou-Pakos