Noch 7 Tage bis zum Schützenfest!

Aus Japan über Düsseldorf direkt zum Adolf-Hahn-Platz

Aus Japan über Düsseldorf direkt zum Adolf-Hahn-Platz

Gäste aus Fernost zeigen sich beim Mittelfest beeindruckt von Altenaer Schützenfestbräuchen

Oku Kazuta, Darrel Clodfelder und Ryuji Yamadu konnten ihr Glück kaum fassen: Altena besuchen im Schützenfestjahr - das war das Erlebnis, das gleich nach dem Besuch der Drahtmesse Wire in Düsseldorf ein Glanzlicht-Termin war. "Wir müssen uns immer bei Finkernagel blicken lassen, denn unsere Familien sind schon lange befreundet", erklärt Oku Kazuta.

Sein Vater und Friedrich-Wilhelm Finkernagel hatten vor vielen Jahren eine freundschaftliche Geschäftsbeziehung geknüpft. "Es gibt viele Parallelen zwischen Altena und Osaka. Unser Werk ist ebenfalls umgeben von Bergen und einem prägnanten Fluss. Nur eine Burg, die haben wir leider nicht", berichtete der Juniorchef der japanischen Drahtzieherei O&K.

Burg, Aufzug und Drahtmuseum zeigte den Gästen dann die Familie Finkernagel am Samstag. Oku Kazuta, Darrel Clodfelder und Ryuji Yamadu nutzten den Stadtbummel auch zum E-Mountainbike-Fahren und Souvenir-Shoppen bei Betzler. "Wir dachten, wir kennen schon alles aus Draht, aber diese Idee mit dem Schmuck ist genial!" Und weil am Nachmittag noch die Wanderung zum Mittelfest der Mühlendorfer Schützen auf dem Adolf-Hahn-Platz stattfand, schlossen sich die japanischen Gäste natürlich auch daran an.

Da alle drei hervorragend Englisch sprechen, fiel die Verständigung über Bräuche wie Kränzebinden, Königsschießen und Pott Jost nicht schwer. So herzlich in den Kreis der Kränzebinder aufgenommen, wären die Besucher gerne bis zur großen Sause geblieben.

"Das Kronenbinden hätten wir ihnen bestimmt schnell beigebracht!" scherzten die Mühlendorfer, die wie alle Kompanien nun in der Halbzeit angekommen sind. "Wir sind tatsächlich punktgenau bei der Hälfte angelangt", erklärte Zugführer Tim Grabowski. Gefeiert wurde das Mittelfest bei Bier, Grillgut, Cocktails und Blasmusik. Abends sang Marty Kessler für die Schützen und ihre Gäste.

Text / Foto: Ina Hornemann / AK

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