Noch 7 Tage bis zum Schützenfest!

Schützenlexikon

Bahnhofshotel Brieden


Übersicht

1. Allgemein

2. Heute in Altena

3. Geschichte

4. Die Gaststätte und ihre Wirte

5. Das Haus und die Schützen

6. Weitere Links zu diesem Thema

 

 


zu 1.: Allgemein

Das "Bahnhofshotel Brieden" ist eine ehemalige Gaststätte. Sie befand sich im Haus Bahnhofstraße 33 gegenüber von dem Bahnhofsgelände.


zu 2.: Heute in Altena

Das Haus wird heute privat genutzt. Im Erdgeschoss befindet sich ein Ladenlokal.


zu 3.: Geschichte

Über die Ursprünge des Hauses ist dem Autor zur Zeit wenig bekannt.

1994 war ein Brandstifter am Bahnhofshotel aktiv. Er konnte kurz darauf von der Polizei festgenommen werden.


zu 4.: Die Gaststätte und ihre Wirte

Fest steht, dass das Haus vor 1914 als Hotel Nordeck betrieben wurde.

Am 09.04.1914 erwarb Hugo Küpperloh das Gebäude und führte es als Bahnhof-Hotel.

Über die Zeit zwischen 1914 und 1967 liegen dem Autor zur Zeit keine Informationen zu der Gaststätte vor. Bekannt ist lediglich, dass das Bahnhofshotel 1949 von Heinrich Müller bewirtschaftet wurde.

Um 1967 übernahmen Walter und Bertild Brieden das Hotel.

Am 28.08.1997 verabschiedeten sich Walter und Bertild Brieden nach über 30 Jahren aus dem Bahnhofshotel.

Am 19.09.1997 eröffnete Niko Sakallah hier das Hotel „Sauerland“.

Nach dessen Wegzug verfiel das Haus immer mehr. Eine Bordellbetreiberin nutzte das Haus kurzzeitig als Esoterik-Hotel. Sie wurde einige Zeit später wegen Menschenhandels festgenommen und verurteilt. Anschließend gaben sich kurzfristige Pächter sprichwörtlich gegenseitig die Klinke in die Hand.

2009 scheiterte der Werdohler Dennis Potrafke mit einer Wiederbelebung der Musikkneipe "Feedback" in der Lennestraße und versuchte anschließend einen Neustart im ehemaligen Bahnhofshotel.

Im Jahr 2010 eröffnete die Familie Delibas einen Backshop in dem Gebäude. Sie hatte das Haus einige Zeit zuvor gekauft und umfassend renoviert. In den oberen Etagen befinden sich seitdem Wohnungen.


zu 5.: Das Haus und die Schützen

Von 1950 bis 1997 trafen sich die Züge 3+4 der Kompanie Kelleramt zum Kränzebinden im Bahnhofshotel. Im Jahr 2000 mussten sich die Kränzebinder/innen einen neuen Treffpunkt suchen und fanden diesen bei Susanne Maus im Gasthaus "Am Papenberg".


zu 6.: Weitere Links zu diesem Thema

- Bier

- Knickebein

- Kränzebinden

- Kränzebinderlokal


Autor: Christian Klimpel / 2018; Mailto: christian.klimpel@gmx.de

Foto: Unbekannt; Bahnhof-Hotel (rechts) und Auto-Garage Berger; später Mercedes Berger (links)