Noch 96 Tage bis zum Schützenfest!

Schützenlexikon

Frauen


Übersicht

1. Allgemein

2. Heute in Altena

3. Geschichte

 

 


zu 1.: Allgemein

Der Begriff Frau (mittelhochdeutsch frouwe; von althochdeutsch frouwa „vornehme, hohe Frau; Herrin“) bezeichnet einen weiblichen, erwachsenen Menschen.

Quelle: www.wikipedia.de


zu 2.: Heute in Altena

Frauen können keine Mitgliedschaft in der FWG erwerben, zu gesellschaftlichen Anlässen jedoch zugegen sein.

Die Wahl einer Königin ist daher auch nur eine Sache der Tradition und der Vervollkommnung des Brauches, in keinem Fall eine Aufnahme.

Quelle: Nadine Hampel; Das Schützenfest als kultureller Sonderfall; 2010

 

Gesellschaftliche Anlässe umfassen u.a. das Kränzebinden, das Grünbinden, den Kronenabend und die Party im Festzelt sowie viele andere Programmpunkte des Schützenfestes und der Kompaniefeste. Viele dieser Veranstaltungen wären ohne die Anwesenheit und Unterstützung der Frauen heute gar nicht mehr vorstellbar oder durchführbar. Frauen brauchen daher beim Schützenfest kein Eintrittsgeld für das Festzelt bezahlen.

Frauen können also in vielfältiger Form in der FWG mitwirken, ihr jedoch nicht als Mitglied beitreten und somit kein Schütze werde. Menschen, die dem Schützenwesen nahestehen und die die Festvorbereitungen unterstützen ohne Mitglied der Friedrich-Wilhelms-Gesellschaft zu sein, werden in der Schützensprache als "Kränzebinder" oder "Kränzebinderinnen" bezeichnet.

In vielen Zügen und Kompanien haben sich auch Frauenstammtische o.ä. gebildet.


zu 3.: Geschichte

Die Historie der Frauen in der Friedrich-Wilhelms-Gesellschaft begann 1869 als Wilhelmine Bergfeld zur ersten Schützenkönigin der FWG proklamiert wurde. Ihr zur Seite wurden zwei Hofdamen gewählt. Deren Anzahl wuchs beim Schützenfest 1873 auf 12 Hofdamen an, die täglich gewechselt wurden.


Autor: Christian Klimpel / 2018; Mailto: christian.klimpel@gmx.de

Foto: Björn Braun www.lokalstimme.de / 2015