Noch 193 Tage bis zum Schützenfest!

Schützenlexikon

Insignien

Insignienschützen wurden in Altena erstmals beim Schützenfest 1863 ermittelt. Damals schoss Franz Loettgert die Krone, Friedrich Grothensohn den Reichsapfel und Friedrich Nocke das Zepter.

Mittlerweile ist der Schützenvogel ist mit Krone, Zepter, Apfel und Flügeln ausgeschmückt. Diese werden als Insignie bezeichnet.

Die Schützen, die durch einen Schuss eine Insignie vom Vogel abtrennen, so dass diese fällt, werden als Preisschützen gefeiert.

 

Wenn alle Insignien gefallen sind, aber das Schießen noch nicht beendet ist, erhält der Schützenvogel einen Stern als weitere Insignie umgehangen.

In den Jahren 1950 und 1956 wurde dem Schützenadler der Stern schon direkt bei Beginn des Schießens umgehangen und bei Bedarf ausgetauscht. Auf diese Weise erhielt in jenen Jahren jeder Zug die Chance einen Preisschützen zu ermitteln und so die Anzahl der Preisschützen hoch zu halten.

_________________________________________________________________

Autor: Christian Klimpel / 2016; Mailto: christian.klimpel@gmx.de

Foto: Johannes Bonnekoh / 2012