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Schützenlexikon

Iserlohner Pilsener

Zur Trinkkultur der Altenaer Schützen gehörte ursprünglich Wein, später dann Bier. „Eines Schützen Getränk ist das Bier der Heimat“, sagte einmal ein namentlich unbekannter Hauptmann und die Friedrich-Wilhelms-Gesellschaft ließ daher über viele Jahrzehnte Iserlohner Pilsner ausschenken.

 

 

Am 28. August 1899 entschlossen sich 27 Iserlohner Bürger zur Gründung der Brauerei Iserlohn AG. Nach der Grundsteinlegung ein Jahr zuvor konnte im März 1901 erstmals Bier ausgestoßen werden. Schon 1905 und 1906 wurden 11.640 Hektoliter (hl) Bier gebraut, 1920 erzielte man einen Umsatz von über 980.000 Mark.1921 übernahm die Germania-Brauerei in Dortmund die Aktienmehrheit.


Wiederum nur wenige Monate später übernahm die Dortmunder Union-Brauerei die Brauerei Iserlohn. Der Bierausstoß vergrößerte sich danach stetig. 1939 lag er schon bei 34.000 hl. In den Kriegsjahren von 1942 bis 1945 wurden Biere von schlechterer Qualität gebraut, da es zu Engpässen bei der Rohstofflieferung kam. Beginnend 1951 stiegen die Verkaufszahlen stark an, so dass es ab 1959 zu großen Investitionen kommen konnte.1961 erzielte die Brauerei einen Ausstoß von 92.300 hl, der sich im Folgejahr auf mehr als 100.000 hl erhöhte.


Die Produktion verschiedener Biersorten wurde 1962 eingestellt und es wurde nur noch Iserlohner Pilsener gebraut. 1966 wurde die Verpackung geändert. So wurden aus Holz- Metallfässer, aus der Bügelflasche die Euro-Flasche und aus Holz- Kunststoffkästen. Von 1978 bis 1980 wurde in das Firmengelände investiert.


Es folgte eine wechselvolle Geschichte mit verschiedenen Biersorten und Eigentumsverhältnissen.

Im Sommer 2013 kamen Gerüchte über temporäre Qualitätsprobleme auf, die später von der Brauerei bestätigt und auf "Rohstoff-Schwankungen" zurückgeführt wurden. Im März 2014 waren 53 Mitarbeiter beschäftigt.

 


Insolvenzverfahren

Am 14. November 2013 beantragte das Unternehmen beim Amtsgericht Hagen die Eröffnung des Insolvenzverfahrens in Eigenverwaltung. Am 31. März 2014 wurde die Produktion eingestellt, nachdem ein Verkauf der Brauerei nicht zum Abschluss geführt werden konnte.

 


Neustart?

Mitte Juni 2014 wurde bekannt, dass die Iserlohner Brauerei an eine Investorengruppe um den Brauerei-Erben Christian Rolinck verkauft wurde. Anfang 2015 soll der Braubetrieb unter neuer Belegschaft und Ausrichtung auf den Export nach Asien wieder aufgenommen werden.

Quelle: www.wikipedia.de ; 2014

 

Beim Schützenfest der FWG im Jahre 2015 wurde Krombacher Pils ausgeschenkt.

 

Im Februar 2016 war der Wikipedia-Eintrag von Iserlohner Pilsner gelöscht

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Autor: Christian Klimpel / 2016; Mailto: christian.klimpel@gmx.de

Bildquelle: www.fwg-fotos.de