Noch 41 Tage bis zum Schützenfest!

Schützenlexikon

Jubelruf "Pott Jost"


Übersicht

1. Allgemein

2. Heute in Altena

3. Geschichte

 

 


zu 1.: Allgemein

Der traditionelle Jubelruf unter Schützen ist zumeist "Horrido", welches aus der Jägersprache stammt. Er wird ausgebracht, wenn sich jemand besonders verdient gemacht hat und dafür geehrt wird. Auf den Ausruf antworten die Anwesenden, also die Schützenbrüder, mit "Joho" und das Ganze erfolgt dreimal.

Quelle: Nadine Hampel; Das Schützenfest als kultureller Sonderfall; 2010


zu 2.: Heute in Altena

In Altena hingegen wird selbst beim Jubelruf noch dem Patron der Gesellschaft gedacht, denn hier ist es ein dreifaches Pott- Jost. Diese Rufe gelten als Trinkspruch, als Anfeuerung, als Dankeschön, wenn jemand sich berufen fühlte, ein paar Bier zu spendieren oder einfach als Zeichen für die Freude am Fest.

Die Kompanien unter sich nehmen als Alternative auch oft ihren eigenen Namen, ist es jedoch ein offizieller Anlass, an dem Mitglieder verschiedener Kompanien teilnehmen, ist der Pott-Jost Ruf gang und gäbe.

Quelle: Nadine Hampel; Das Schützenfest als kultureller Sonderfall; 2010


zu 3.: Geschichte

Heute kann sich niemand mehr erinnern, seit wann die Schützen mit einem dreifachen "Pott-Jost" jubeln und auch im Archiv der FWG lässt sich die Antwort darauf nicht finden.

Fest steht, dass in den Zeitungsartikeln bis 1985 stets schrieben stand, dass bei offiziellen Anlässen mit einem dreifachen „Hoch“ gejubelt wurde.

1985 berichtete die Zeitung erstmals davon, dass die Schützen der Kompanie Rahmede mit einem dreifachen „Pott-Jost“ jubelten.


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Autor: Christian Klimpel / 2016; Mailto: christian.klimpel@gmx.de

Foto: Rudi Rust / 2009