Noch 193 Tage bis zum Schützenfest!

Schützenlexikon

Lindenstraße

Der Lindenzug ist der dritte Zug der Kompanie Freiheit.

Seine historische Heimat liegt in der Lindenstraße. Die Lindenstraße wird heute durch die Pott-Jost-Brücke zerschnitten. Die Lindenstraße beginnt, wenige Meter vor der Brücke, nahtlos aus der Freiheitstraße heraus. Von da zieht sie sich an der Einmündung Bornstraße vorbei in Richtung Werdohl.

Heute findet man die katholische Kirche, einen Kindergarten, einen Arzt und ein Versicherungsbüro in der Lindenstraße. Es gab dort aber auch mal ein Altersheim, einen Frisör, eine Gaststätte und vor allem viel mehr Häuser an der Lenneseite. Teilweise war die Straße auch eine prachtvolle Allee mit Lindenbäumen, wie sie heute noch vor der St. Matthäus Kirche stehen.

Die Lindenstraße 1977 und 1910

 

Das die Verkehrswege entsprechend eng waren, kann man sich sicherlich gut vorstellen, jedoch rollte der Durchgangsverkehr der Bundesstraße 236 damals ja noch über die Steinerne Brücke. Dies sollte sich 1985 mit dem Spatenstich der Pott-Jost-Brücke ändern. Um den nötigen Anschluss an die B 236 zu bauen, mussten zahlreiche Häuser in der Lindenstraße abgerissen werden. Neben einer breiten Fahrbahn entstand dadurch an der Lenne auch ein neues Überflutungsgebiet zum Schutz vor Hochwasser. 

 

 

An der Stelle, wo heute die Werdohler Straße in die Pott-Jost-Brücke übergeht, stand das gelbe Elternhaus von unserem ehemaligen Hauptmann und jetzigen Scheffe Klaus Knipping.

An der herrschaftlichen Eingangstreppe nahmen die Schützenkönige der Neuzeit die Parade ab. Dann mußte das Haus der Bundesstraße weichen. Familie Knipping zog in die Freiheitstraße - und nahm das Treppengeländer mit dorthin. Es musste etwas gekürzt werden, doch noch heute nehmen die Schützenkönige die Parade beim großen Festumzug an diesem Gelände ab.

 

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Autor: Christian Klimpel / 2016; Mailto: christian.klimpel@gmx.de

Foto 1: Unbekannter Fotograf

Foto 2: Postkartenmotiv

Foto 3: Gerhard Piepenstock

Foto 4: Stapelzug