Noch 190 Tage bis zum Schützenfest!

Schützenlexikon

Preisschützen

Das Vogelschießen beginnt der Hauptmann mit zwei Schüssen, der erste wird hierbei dem Bundespräsidenten gewidmet, der zweite ist der Eröffnungsschuss des Hauptmanns.

 

Sind die beiden Schüsse gefallen, schießen der Adjutant und der Fähnrich. Dies wird seit 1950 so gehandhabt.

 

Danach schießen die einzelnen Züge der Kompanien.

 

Sie schießen auf die Insignien des Adlers. Diese sind Zepter, Krone, Apfel und die beiden Flügel.

 

Sind diese Insignien gefallen, bevor alle Züge das Vogelschießen beendet haben, wird der Adler mit einem Stern als weitere Insignie geschmückt.

Die Schützen, die durch ihren Schuss eine Insignien vom Adler so abtrennen, dass sie fällt, werden als Preisschützen bezeichnet.

 

Erst wenn alle Züge beim Schießen waren und dabei die Preisschützen ermittelt wurden, steht das Königsschießen an.

Die Preisschützen werden mit einem Eichenkranz geschmückt. Beim Festzug marschieren sie mit dem Vorstand vorweg. Sie erhalten seit altersher einen Silberbecher und seit 1979 außerdem einen Schießorden.

 

Um möglichst vielen Schützen die Möglichkeit zu geben ein Preisschütze zu werden, wurde bei den ersten Schützenfesten nach dem II. Weltkrieg für jeden Zug ein Stern am Adler befestigt.

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Autor: Christian Klimpel / 2016; Mailto: christian.klimpel@gmx.de

Foto 1: Björn Braun www.lokalstimme.de / 2015

Foto 2: Pierre; ein Schütze aus der Kompanie Rahmede / 2012

Foto 3: www.fwg-fotos.de