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Schützenlexikon

Ritterschänke


Übersicht

1. Allgemein

2. Heute in Altena

3. Geschichte

4. Die Gaststätte und ihre Wirte

5. Das Haus und die Schützen

 

 


zu 1.: Allgemein

Ritter ist ursprünglich die Bezeichnung für die wehrhaften, schwer gerüsteten, berittenen Krieger des europäischen Mittelalters.

Schänke ist die historische Bezeichnung für eine Gaststätte mit Krugrecht. Die Schreibweisen „Schenke“ (zu „ausschenken“) und „Schänke“ (zu „Ausschank“) sind gleichermaßen zulässig.

Quelle: www.wikipedia.de

"Ritterschänke" oder "Ritterschenke" ist der Name zahlreicher Gaststätten.


zu 2.: Heute in Altena

Nach dem Tod ihres Vaters verkaufte Antje Zaggiles 2017 das Haus an Gul Khan. Er möchte 2018 dort ein indisches Restaurant eröffnen.


zu 3.: Geschichte

Die "Ritterschänke" war eine Gaststätte im Haus Kirchstraße 28. Seit 1857 befindet sich in dem Haus nachweislich eine Gaststätte.

Erwähnenswert ist, dass es über der "Ritterschänke" zeitweise in der ersten Etage das Abendlokal "Lord of Wales" (Pächter Franzke) gab. Es folgten die Discotheken "Zur Altstadt" und "Sol". Später zog eine Spielstube in die erste Etage.


zu 4.: Die Gaststätte und ihre Wirte

Laut Gewerbekartei eröffnete der Gastwirt Walter Wicke am 12.12.1921 eine Schankwirtschaft in seinem Haus.

Nach seinem Tode ging das Haus auf seine Witwe Emmy Wicke über. Die verpachtete die Wirtschaft zunächst an August Sieke. Vom 01.07.1962 bis zum 31.07.1963 war Siegfried Helm der Pächter.

Im November 1963 pachtete der Drahtzieher Günter Sleifir die Gaststätte bis 1973.

Im Jahre 1973 eröffnete Wolfgang (Banane) Kleis die Gastwirtschaft im Hause seines Vaters. 1994 übergab er die Gastwirtschaft an seine Tochter Antje, die die Wirtschaft zusammen mit ihrem Ehemann Panagiotes (Taki) Zaggiles bis zum 31.12.2000 führte.

Von Januar 2001 bis Februar 2002 führte Banane die "Ritterschänke" wieder selbst.

Im Februar 2002 verpachtet er die Gaststätte an Christiane Ballmann und Mike Schimossek. Anschließend, von 2004 bis 2007, bewirtschaftet das Pächterehepaar Evelin und Wolfgang Rapsch die Gaststätte.

Vor dem Schützenfest 2009 öffneten Taki und Antje Zaggiles die Gaststätte nochmal zum Kränzebinden.

Von November 2010 bis zum Schützenfest 2015 pachtete Hardy Frahm die Traditionsgaststätte.

Nach dem Tod ihres Vaters verkaufte Antje Zaggiles 2017 das Haus an Gul Khan.


zu 5.: Das Haus und die Schützen

Nachdem die "Burgschenke" 1973 abgerissen wurde, verlegten die Kränzebinder/innen vom 5. Zug (Muckebeutel) der Kompanie Freiheit ihre Heimat von 1973 bis 2015 in die "Ritterschänke". Seit 2018 treffen sie sich im "Kuzina Mediterrane".


Autor: Christian Klimpel / 2018; Mailto: christian.klimpel@gmx.de

Foto 1: unbekannt

Foto 2: Lokalzeitung / 1997